Okt 20 2009

Bitte einmal voten!

Vor zwei Wochen hatte ich schon einmal von einer Aktion von Mobile-Sessions berichtet. In maximal 500 Zeichen sollte man hier über seine Stadt schreiben, was ich mir als Schreibwütiger natürlich nicht nehmen lassen konnte. Erst recht, da der Gewinner eine Reise nach Chicago gewinnen kann.

Damals hatte ich auch noch mal glatt den Voting-Button mit eingebaut, der damals aber noch nicht klappte. Die Stimmabgabe läuft mittlerweile seit einigen Tagen.

Wem also mein Button gefällt und wer gern Beiträge aus Chicago von mir haben möchte, der kann ja vielleicht mal dem Link folgen und für mich batteln. Danke!
Vote 4 me on mobile-sessions.com


Okt 5 2009

Home sweet Home!

Man wird bescheiden, wenn man lange nicht zu Hause war. Manchmal reicht es schon wieder frische Hamburger Luft in die Lungen zu pumpen. So war es, so hab ich er erlebt. So hab ich es nun niedergeschrieben auf mobile-sessions.com

Hier läuft ein kleiner Contest, bei dem man seine Stadt in den Himmel heben oder in Grund und Boden schreiben soll. In maximal 500 Zeichen. Mir ist es gelungen. Den Beitrag findet ihr dort und wenn er gefällt, wäre ich dankbar für deine Stimme.

Denn schließlich gibt es dort was zu gewinnen. Passenderweise eine Reise in die USA ;)

Vote 4 me on mobile-sessions.com


Okt 4 2009

Unterschiede der USA

Drei Wochen Vereinigte Staaten liegen hinter mir. Drei verschiedene Städte und drei verschiedene Kulturen. Eine durchaus interessante und inspirierende Zeit, aber was ist hängen geblieben?

Alles muss schnell gehen. Hektik ist normal und gehört zur Stadt mit dazu.

Amerikaner sind laut.

Die USA sind das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und so ist eine Stunde Autofahrt eher ein kleiner Tripp zur Entspannung.

Amerikaner lieben Kaffee. Aber keinen kräftigen Schwarzen. Kaffee wird gern mit Milch und Zucker zu einem Getränk ohne Kaffeegeschmack mutiert.

Süß mögen es die Amerikaner ohnehin. Surplee zum Beispiel ist mehr als nur süß und deckt mit einem Becher den Zucker-Jahresbedarf eines Europäers ab.

Bezahlt wird natürlich auch. Aber eher selten mit Bargeld. Meistens per VISA, mit der man dann ohnehin nebenbei Flugmeilen und Ähnliches sammelt.

Bezahlt wird hingegen nicht für “ice water” in Restaurants oder Ketchup & Co. in Imbissketten.

Sport ist ein zentraler Punkt des Lebens. Es scheint, als identifiziere sich jeder Amerikaner mit mindestens einer Mannschaft oder einer Sportart.

Die Armee ist ebenso zentrales Gesprächsthema. Die Amerikaner sind stolz für ihr Land zu dienen und werden dafür mit Vorteilen belohnt. Eine Prestigegeschichte in Gesprächen. In Deutschland unvorstellbar.

Die Betten sind (dank zweier Matratzen) höher als normal, die Kloschüsseln dafür wesentlich kleiner und tiefer gelagert.

Klobürsten gibt es erstmal gar nicht.

Die Amerikaner sind fast süchtig auf “Textmessages”. Das Handy ist noch viel mehr Teil des Lebens als in Deutschland. Es ist überall dabei und wird noch exzessiver gebraucht, als bei uns.

Der Musikgeschmack ähnelt enorm dem in Europa und die Charts sind zu geschätzten 70 Prozent gleich. Das TV-Programm wird ja ohnehin gern aus den USA adaptiert.

Amerikanische Stadtplaner lieben Einbahnstraßen. Die Platzierung der Ampeln auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist clever und durchaus sinnvoll.

Wer eher die Subway bevorzugt, sollte Kleidung tragen, die sich schnell entledigen lässt. In den Stationen ist es höllisch heiß, in den Bahnen extrem klimatisiert.

Ohnehin lieben es Amerikaner klimatisiert und besonders kühl.

Kühl sind auch die Fahrscheinautomaten der Subway. Hast du den falschen Eingang genommen und gehst zurück, um den Zugang in die richtige Richtung zu nehmen, wird dir der Zugang verwehrt. Ab zum Fußmarsch zur nächsten Station ist dann erstmal angesagt.

Amerikaner sichern sich gern über alles ab. Sei es in der Werbung, im Restaurant oder an anderen öffentlichen Orten. Achtung, heiß, unsere Mitarbeiter waschen sich die Hände, Erste Hilfe-Anleitungen etc. gehören zum normalen Bild.

Amerikaner stellen sich gern an und warten mit Freude auf Essen und den Restaurant-Einsatz. Äußerst genial dabei: Pieper, die man mitbekommt und die einen informieren, wenn ein Platz frei ist.

Amerikaner drängeln nicht. Sei es in der Bahn oder bei Sportveranstaltungen. Es läuft extrem geordnet und human ab. Äußerst angenehm.

Amerikaner organisieren gern und sorgen für eine Rund-um-Versorgung. Und sei es nur mit einem Extra-Info-Tisch und menschlichen Infoschildern an Gamedays.

Amerikaner mögen getoastete Waren gerne schwarz. Toaster prinzipiell auf die niedrigste Stufe stellen und Toast am Besten trotzdem vorzeitig entfernen.

Taxis in New York muss man heranwinken. Taxis in Miami hupen dich an.

STOP-Schilder werden eingehalten, Ampeln hingegen nicht zwingend.


Sep 29 2009

Projekt Freundlichkeit

Drei Wochen USA liegen hinter mir und erst am letzten Tag kam die Frage auf, warum wir Deutschen so furchtbar misstrauisch sind. Wenn jemand auf uns zukommt, uns anspricht und uns Hilfe anbietet, habe ich drei Wochen lang meine Tasche und mein Geld festgehalten. Kennt man ja aus Deutschland. Wer will schon Gutes von mir. Niemand! Wir sind ein Volk aus Eigenbrödlern.

Shit, warum?

Da wollte uns keiner was Böses. Sage ich jetzt mal so. Auf jeden Fall waren wirklich viele Leute furchtbar freundlich und hilfsbereit. Sie wollten uns helfen und uns als gute Gastgeber begrüßen. Einfach herzlich. So ist es schön.

Und deshalb rufe ich uns alle zum “Projekt Freundlichkeit” auf. Lasst es uns anpacken und mehr Herzlichkeit nach Deutschland bringen. Bietet ganz uneigennützig eure Hilfe an, wenn offen scheint, dass jemand eine kleine Hilfe braucht. Begrüßt die Menschen mit einem Lächeln. Seid offen und freundlich. Lasst uns diese amerikanische Lebensweise adaptieren.


Sep 7 2009

Warum es hier so ruhig geworden ist

Es läuft grade ein wenig schleppend hier. Aber das hat einen guten Grund. Naja, besser gesagt sogar mehrere gute Gründe.

Da wäre zum einen natürlich der Serverumzug, der einige Ressourcen gekostet hat und leider auch einige Beiträge, im Prinzip alle, die sich einfach nicht importieren lassen… warum auch immer :(

Zudem haben einige andere Projekte meine Zeit geraubt.
Zum einen natürlich – wie immer – mein Fußball-Magazin Spielfeldrand.

Zum anderen schreibe ich seit noch recht kurzer Zeit für suite101 und das Lifestyle-Blog mendetta. Zudem gibt es im der Freitag-Blog eine wöchentliche Fußball-Kolumne von mir und Eishockey hat ja mittlerweile auch wieder angefangen.

Last but not least arbeite ich an einem eigenen Projekt, das mir wichtig ist und endlich in Angriff genommen wird. Mein BlogRoman, der dieser Tage gestartet und nun bei Los Holstos angesiedelt ist.

Doch damit nicht genug: Ich befinde mich in der absoluten Endphase meines diesjährigen Jahresurlaubs, der dann auch noch größer ist, als bisher. Es geht in die Vereinigte Staaten und da gibt es nunmehr viel zu organisieren und zu planen. Das hat aktuell Vorrang.

Und da es die Tage losgeht, wird es hier im September noch ruhiger, als ohnehin.

Doch lasst es euch nicht langweilig werden. Lest in alten Beiträgen nach, verfolgt den Beginn meines Blogromans. Bei Spielfeldrand stelle ich während meiner Abwesenheit im übrigen meine Lieblings-Fußballblogs vor.

Nach der Rückkehr geht es mit hoffentlich vielen Eindrücken und Inspirationen und neuer Schaffenkraft weiter. Auch hier. In dann wieder gewohnter Intensität. Versprochen!


Aug 26 2009

Serverumzug

Nun ist ich:AG endlich auch auf meinem Server. Aber leider gibt es aktuell noch Probleme mit dem Artikel-Import vom alten Server. Ich versuche auch alle alten Beiträge hier wieder reinzuziehen. Wer aber aktuell etwas sucht, muss hier nochmal vorbeischauen. Danke!